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Kinderzeit Bremen 01/02 2021

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Familienmagazin für die Region Bremen, Ausgabe Januar-Februar 2021

Nachhaltig Renovieren

Nachhaltig Renovieren Modernisierung geplant? Unter dem Dach von „Bremer Modernisieren“ haben sich zehn Bremer Beratungsinstitutionen zusammengeschlossen, darunter die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens, der Bauraum Bremen, die Bremer Umwelt Beratung, der Energieversorger swb, die Verbraucherzentrale Bremen und der Eigentümerverband Haus & Grund. Die Website bremen-modernisieren.de bietet jede Menge Informationen für Hausbesitzerïnnen von Altbauten, darunter Hinweise über Fördermöglichkeiten, Infoveranstaltungen oder telefonische Beratungen. Expertïnnen gesucht? Wer auf der Suche nach qualifizierten Architektïnnen, Energieberaterïnnen und Handwerksbetrieben ist, wird auf der Seite energie-experten.net fündig. Das unabhängige Qualitätsnetzwerk hilft Hausbesitzerïnnen bei der Planung und Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen. Energieberatung gewünscht? Die Verbraucherzentrale Bremen hat verschiedene Beratungen und Energie-Checks für Mieterïnnen und Wohnungseigentümerïnnen im Angebot. Da die Beratungen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert werden, liegt der Eigenanteil bei maximal 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit Nachweis sind die Energie-Checks kostenfrei. verbraucherzentrale-energieberatung.de Gut vernetzt? Grau sucht grün – das Bremer Netzwerk für Naturbewusste bietet einen umfangreichen Pool an nachhaltigen Adressen für alle Lebensbereiche und vermittelt u. a. auch Expertïnnen zum Thema Bauen und Wohnen. grau-sucht-gruen.de die Gebäudeeffizienzklassen grafisch dar. Die beste Energie-Effizienzklasse (A+) bedeutet einen Endenergieverbrauch von weniger als 30 Kilowattstunden pro m² Wohnfläche im Jahr, die schlechteste einen von mehr als 250 Kilowattstunden. Es gibt zwei Arten von Energieausweisen: Im Verbrauchsausweis wird der tatsächliche Energieverbrauch der letzten drei Jahre festgehalten. Im sogenannten Bedarfsausweis ist zusätzlich festgelegt, wie das Haus technisch ausgestattet ist, also wie alt die Heizung ist, ob gedämmt wurde, ob die Fenster dicht sind. Außerdem ist der tatsächliche Energiebedarf des Hauses erkennbar. Der Verkäufer darf sich entscheiden, welchen Energieausweis er wählt, Energieberaterïnnen empfehlen in der Regel den Bedarfsausweis. Wer also plant, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen oder zu mieten, erfährt über den Energieausweis, wie hoch der Energiebedarf ist, und kann so die Nebenkosten besser kalkulieren. Ulrich Pollkläsener rät dazu, möglichst im Winter ein Haus zu kaufen. Der Grund: „Wenn im Sommer alles glänzt und strahlt, zeigen sich in der kalten Jahreszeit oft erst die Schwachstellen des zukünftigen Eigenheims: Feuchtigkeit, schlechte Isolierung, undichte Fenster – all das ist im Sommer schlechter zu erkennen.“ Inzwischen sind die Keßlings Sanierungsexpertïnnen. Sie haben nach und nach die Wände und Decken isoliert, den Fußboden gedämmt und viel Arbeit und Geld in ihr Traumhaus gesteckt. „Wir haben viel gelernt in den letzten Jahren, haben jede Menge gelesen über nachhaltige Sanierung und viel selber gemacht“, erklärt Ilga Keßling. „Es macht einfach Spaß, vor allem, weil wir wissen, welche Materialien im Haus stecken.“ Eine wichtige Rolle bei der Sanierung ihres Altbaus spielte das Material, bei der Dämmung zum einen, aber auch bei den Anstrichen. So haben sie die Wände zum Beispiel mit Holzfaserplatten und Lehmputz isoliert, was sich wiederum positiv auf das Raumklima auswirkt. Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden Ist die Außenhülle gut isoliert, kann man sich auf das Innenleben von Haus oder Wohnung konzentrieren: Umbauten, Anstriche, Bodenbelag – all das wirkt sich ebenfalls auf die Umwelt aus. Auch hier gilt es genau hinzuschauen, Preise zu vergleichen und Beratungsangebote zu nutzen. Schadstoffarme Materialien tragen nicht nur zu einem guten Raumklima bei, sondern haben eine bessere Klimabilanz, schließlich entstehen bei der Entsorgung deutlich weniger CO2-Emissionen. Bevor man mal eben im Baumarkt große Mengen Farbe für den Anstrich kauft, lohnt es sich, sich vorab über Inhaltsstoffe schlau zu machen: Sind die Farben schadstofffrei? Wie ökologisch sind Wandanstriche und Lacke, die als solche deklariert sind? Keine leichte Aufgabe, aber es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Für Familien besonders wichtig: Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Schadstoffe in der Raumluft Kinder besonders belasten, weil die Kleinen in der gleichen Zeit häufiger atmen und ihr Körper Schadstoffe nicht so gut los wird wie der von Erwachsenen. Die Verbraucherzentrale informiert auf ihrer Website über Siegel auf Farben, Baustoffen, Bodenbelägen, die die Verwendung von Schadstoffen ausschließen: bit.ly/3g7SUWZ. Bei natürlichen Baustoffen ist gerade in den letzten Jahren das Angebot gestiegen: Mineralputz aus Lehm oder Kalk zum Beispiel reguliert die Feuchtigkeit, bindet Gerüche und verbessert das Raumklima. Die Keßlings starten derweil die nächste Sanierungsrunde in ihrem Haus: Vor ein paar Wochen haben sie angefangen ihr Dach zu dämmen und das Badezimmer auszubauen. Für die Kinder gehört das Renovieren zum Alltag dazu. Sie helfen mit, kratzen Farbe von den Wänden und streichen auch mal die ein oder andere Wand – mit Begeisterung und Freude am Ergebnis. Genau das gibt auch Ulrich Pollkläsener seinen Kundinnen und Kunden weiter: „Es macht einfach Spaß, sich so ein Haus herzurichten, es zukunftsfähig zu machen und so für ein tolles Wohngefühl zu sorgen – das sollte man bei allem Aufwand auch nicht vergessen!“ Suse Lübker Kinderyoga-Übungsleiter/in, Ausbildung-Kompaktseminar vom 01.02. 2021 - 05.02. 2021 - Yogalehrer/in-Ausbildung (Neubeginn Februar 2021) - Individuelles Psychoyoga-Coaching (gegen Angst und Panikattacken) - Meditationsanweisung (Vitalisierung von Körper, Geist und Seele indiv.) - Yoga-Meditationskurs, offene Gruppe - Individuelle ayurvedische Fastenberatung (Abnehmen ohne zu hungern) Info: Yogameister Nepal Lodh · Tel. 0421/239399 · www.nepal-lodh.de 6 kinderzeit-bremen.de

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