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Kinderzeit Bremen 07/08 2020

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Familienmagazin für die Region Bremen, Ausgabe Juli-August 2020

Ferien

Ferien ©123rf-com-piksel Haustausch Ferien in den fremden vier Wänden Wie wäre es, wenn unser eigenes Haus ein Ferienhaus wäre? Fremde Menschen würden an unserem Tisch essen, in unseren Betten schlafen, unser Bad benutzen und mit unseren Fahrrädern durch die Stadt fahren. Eine Vorstellung, an die ich mich erstmal gewöhnen müsste, wenn wir einen Häusertausch planen würden. Wollen wir das denn? Warum eigentlich nicht? In Coronazeiten ist schließlich alles anders: Bis zum 15. Juni wird die weltweite Reisewarnung aufgehoben und dann sind wir selbst in der Pflicht zu entscheiden, ob und wohin wir verreisen. Und da derzeit viele Menschen ihren Urlaub vorsichtshalber in Deutschland buchen, sind viele Ferienwohnungen und -häuser schon lange ausgebucht. Es müssen also Alternativen her, und für Haustausch spricht tatsächlich einiges, auch abgesehen von der aktuellen Situation: Haustausch ist eine günstige Art zu verreisen. Wer sein Haus über eine Agentur zum Tausch anbietet, zahlt lediglich eine Jahresgebühr. Für den eigenen Urlaub in fremde vier Wänden fallen dann nur noch die Anreisekosten an, Miet- oder Nebenkosten müssen nicht bezahlt werden. Wer in fremden Häusern wohnt, taucht sofort in den Alltag seiner Tauschfamilie ein, ganz anders als in einer Ferienwohnung. Wo sonst hat man die Gelegenheit, live zu erleben, wie andere Familien leben? Meistens gibt es vor dem Tauschurlaub einen regen Austausch per Mail, Skype oder Facetime. So erfahren die Tauschenden nicht nur wichtige Infos über das Haus, sondern auch, wo der nächste Supermarkt oder Spielplatz ist und welches Ausflugsziel unbedingt besucht werden sollte. Oft werden echte Geheimtipps ausgetauscht. Manche stellen sogar noch ihr Auto und ihre Fahrräder zur Verfügung. Für die Kinder ganz wichtig: Wird mit anderen Familien getauscht, darf meist auch das Spielzeug benutzt werden und es ist natürlich super spannend, was die anderen Kinder so im Angebot haben! Nicht zuletzt: Das eigene Haus oder die Wohnung stehen während der Urlaubszeit nicht leer – Einbrecher haben keine Chance, die Abwesenheit zu nutzen. Und die Pflanzen und vielleicht auch der Garten werden ebenso gehütet wie das Haus. 4 kinderzeit-bremen.de

Buchtipp Zum Einstimmen: In dem Buch „Your Home is My Castle: als Wohnungstauscher um die Welt“ von Jessica Braun und Christoph Koch teilen die beiden Wohnungstauschfans ihre Erfahrungen und liefern jede Menge praktische Tipps und hilfreiche Checklisten. Das Buch ist 2017 im Piper Verlag erschienen. Suchen ... und finden Wo findet man nun eine Wohnung oder ein Haus zum Tausch? Ganz naheliegend: Haustausch im Bekanntenkreis. Vielleicht gibt es Bekannte oder Freunde, die sich über ein paar Tage in einer neuen Umgebung freuen und die zufällig auch noch einen Haustier- oder Pflanzensitter brauchen. Und vielleicht haben die sogar Kinder in einem ähnlichen Alter. Der Vorteil: Man fährt nicht in eine völlig fremde Umgebung, kennt Haus und Hauseigentümerïnnen und weiß, was einen erwartet. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn sich die Ferien so überschneiden, dass es für beide Parteien zeitlich gut passt. Zweite Möglichkeit: Eine Wohnung oder ein Haus über eine Agentur tauschen. Verschiedene Internetportale bieten gegen eine jährliche Gebühr von maximal 150 Euro weltweit ein großes Angebot an Unterkünften zum Tausch. Die bekanntesten sind home exchange (homeexchange.de), HomeLink (homelink.de) oder Intervac (https:// de.intervac-homeexchange.com). Wer erstmal nur stöbern möchte, kann auf der Startseite sein Wunschziel eingeben, bei einigen Plattformen muss man sich zunächst anmelden und ein kostenloses Profil anlegen und kann dann mit Filtern (z. B. Lage, Anzahl der Schlafzimmer, Haustiere ja/nein, Umgebung etc.) nach der passenden Unterkunft suchen. Dann gilt es, das eigene Haus zu „präsentieren“, d. h. Fotos zu machen, die einen realistischen Eindruck vermitteln. Kein Mensch erwartet, dass das Haus oder die Wohnung aussehen wie aus einem Katalog, aber eine Aufräumrunde sollte man vorher schon einlegen. Die meisten Portale bieten übrigens eine Hotline an, manche zeigen die einzelnen Schritte in Erklärvideos. Ist das Angebot online, wird es spannend: Wer meldet sich? Finden sich Familien, die zum gleichen Zeitraum verreisen möchten und für die unser Angebot passt? Passen die Region und der Zeitraum für uns? Aber nicht nur das ist wichtig, entscheidend ist auch, ob sich beide „Tauschfamilien“ auf Anhieb vorstellen können, in der jeweils anderen Wohnung Ferien zu verbringen. Vertrau ich dir, vertraust du mir! Häuser- oder Wohnungstausch hat viel mit Vertrauen zu tun. Nicht jede/r kann sich vorstellen, unbekannte Leute ins eigene Haus oder in die eigene Wohnung zu lassen. „Für ängstliche Zeitgenossen und Juristen ist Haustauschen eher nichts. Man geht ein Risiko ein und hat nur eine Sicherheit: die Wohnung der anderen“, schreibt der Journalist und begeisterte Häusertauscher Martin Spiewak in der ZEIT. Diejenigen, die sich trotz anfänglicher Skepsis auf das Abenteuer Haustausch einlassen, werden allerdings meist zu Dauertauschern. Je besser man seine Tauschpartnerinnen und Partner kennenlernt, desto weniger Sorgen macht man sich vermutlich vor der Reise. Meistens erkennt man schon an den Fotos, ob die Familie einen ähnlichen Stil hat oder nicht. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich vorher telefonisch kennenzulernen, vielleicht sogar per Videochat. Wer sich für einen Haus- oder Wohnungstausch entscheidet, sollte eine schriftliche Tauschvereinbarung abschließen. Formulare bieten die Tauschportale in der Regel zum Download an. Hier werden die Ankunftund Abreisedaten dokumentiert und alle wichtigen Informationen über die Wohnung oder das Haus festgeschrieben. Manche Portale bieten zusätzliche Versicherungen für den Reiserücktritt an. Experten raten außerdem zu einer Hausrat- und Haftpflichtversicherung für den Fall, dass Dinge im Haus kaputtgehen. Apropos Schäden im Haus: Natürlich geht mit Kindern versehentlich mal etwas kaputt, darum sollte man Dinge, die einem besonders am Herz liegen, lieber dort verstauen, wo sie in Sicherheit sind. Übrigens können auch Mieterinnen oder Mieter ihre Wohnungen tauschen, sollten aber unbedingt vorher den Vermieter oder die Vermieterin informieren und auch die Nachbarïnnen sollten Bescheid wissen. Fazit: Einfach mal ausprobieren, zum Beispiel für ein langes Wochenende ganz in der Nähe – viele Haustauscher waren beim ersten Mal noch zögerlich und sind inzwischen begeisterte Haustauschprofis! Alternative Housesitting Housesitting ist eine gute Alternative für diejenigen, die lieber nicht ihr eigenes Heim tauschen möchten, aber dennoch günstig und eher privat reisen wollen. Auch hier wohnt man in Privathäusern oder -Wohnungen, stellt allerdings nicht seine eigene Wohnung zum Tausch zur Verfügung. Während des Aufenthalts kümmern die Gäste sich um die Pflanzen und oft auch um Haustiere der Eigentümer und sparen dadurch die Kosten für eine Ferienwohnung oder ein -haus. Neben den Jahresgebühren für die Plattformen (zum Beispiel trustedhousesitters.com oder normador.com) fallen selten noch Betriebskosten für Gas, Wasser, Strom an. Suse Lübker WESTERHOLT Wir helfen Kindern zu ihrem Recht ! Viele Infos im BLOG Familienrecht · Kinderrechte | Jugendhilfe · Schule | Familien · Pflegeeltern Rechtsanwalt Matthias Westerholt · Fachanwalt für Familienrecht Am Wall 171 · 28195 Bremen · Tel. (0421) 16 55 29-0 · Mobil (0176) 41 99 48 48 westerholt@die-rechtsanwaelte.com · BLOG: pflegekinderrecht.die-rechtsanwaelte.com Alles gut markiert! y gutmarkiert.de y Namensaufkleber, Bügeletiketten und Textilaufkleber in unterschiedlichen Größen und Farben. Spül- bzw. waschmaschinenfest. Speziell für Schule und Kindergarten praktische Kombipakete mit diversen Etiketten. 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